Baumpflege

BaumlogoWem kann man Bäume
anvertrauen?

In Zeiten knapper Kassen lassen manche Kommunen die anstehenden Baumschnittarbeiten von ungelernten Kräften ausführen. Unterm Strich kommt das wesentlich teurer, weil Bäume oft unwiederbringlich geschädigt werden und nachgeholte Baumpflege deutlich zeit- und materialaufwändiger ist.

Baumpflege ist ein hochkomplexes Spezialgebiet. Es umfasst die Biologie des Baumes einschließlich der Holzanatomie, die Eigenschaften der Baumarten, Kenntnisse zu holzzerstörenden Pilzen und baumschädigenden Tieren und Pflanzen usw.

Wer eine anerkannte Prüfung im Fach Garten- und Landschaftsbau abgelegt hat, kann sich in Weiterbildungskursen an besonderen Lehreinrichtungen in Deutschland zum Baumpfleger ausbilden lassen.

Wer ein Zertifikat als

    • geprüfter Fachagrarwirt Baumpflege & Baumsanierung (GFB) oder
    • European Tree Worker (ETW) oder
    • European Tree Technician (ETT)
      vorlegen kann, ist in der Lage, Bäume fachgerecht zu behandeln.

Wenn eine Kommune Aufträge vergibt, sollte sie nicht der Selbstbezeichnung als Baumpflegefirma vertrauen, sondern sich die Zertifikate der ausführenden Personen zeigen lassen.
(Der Begriff Baumpflege ist nicht geschützt und somit nicht an fachliche Bedingungen geknüpft.)

Auskunft erteilt auch der Fachverband geprüfter Baumpfleger e.V. (www.baumpflegeverband.eu).

Ein erster Schritt zur fachgerechten Baumpflege:
Die Landesanstalt für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau Sachsen-Anhalt (in Quedlinburg-Ditfurt bietet jährlich Einführungsseminare und Weiterbildungslehrgänge für das Fachgebiet Baumpflege an. Das aktuelle Jahresprogramm kann unter www.llfg.sachsen-anhalt.de eingesehen und heruntergeladen werden.