Neues Grün für die alte Pferdeschwemme

Trotz trüben Wetters mit Nieselregen, haben sich einige Mitglieder unserer Bürgerinitiative zum geplanten Arbeitseinsatz am 6. November getroffen.
Unser Ziel war es, den in diesem Jahr ausgebaggerten Dorfteich im Ortskern von Niederndodeleben mit Büschen und Bodendeckern zu verschönern.
An der noch vorhandenen Betonwand der alten Pferdeschwemme pflanzten wir nach dem Umgraben des Rasens neun rotblättrige Berberitzen und zehn blaublühende Immergrün. Zur Zierde und als Abgrenzung zum anschließenden Rasen setzten wir noch fünf kleine Zaunfelder. Ein Mitglied aus unserer Gruppe hat sich zur künftigen Pflege des Teiches und der Buschreihe bereiterklärt. Mit der Gemeinde Hohe Börde wird eine Pflegevereinbarung angestrebt.
Es war eine gelungene Aktion, verbunden mit der Gewissheit, etwas zur Verschönerung unseres Ortes beigetragen zu haben.

Pflanzaktion der BI Baumschutz Hohe Börde in Niederndodeleben

Am Wasserspielplatz: Werner hebt ein Pflanzloch aus

Bernd, Regine und Werner setzen eine Eiche

Zaungäste im Vorbeilauf

Am Wohngebiet „Bördepark“: Bernd schlägt die Pflöcke ein

Bernd stabilisiert den Apfelbaum

Pflanzen von drei Apfelbäumen auf der Freifläche am Wohngebiet Bördeblick

 

Am heutigen Samstag, dem 09.12.2017, setzten 6 Mitglieder der Baumschutzinitiative Hohe Börde (Bernd, Christine, Regine, Werner, Rainer und Rolf)  am Wasserspielplatz beim Schwimmbad in Niederndodeleben 2 schon sehr hoch gewachsene Eichen. Auf einer Freifläche am Rand des Wohngebietes „Bördeblick“ pflanzten sie noch 3 große Apfelbäume einer alten Sorte. Schnee und scharfer Wind blies den ehrenamtlichen Helfern um die Ohren, der Boden war steinig und schwer. Mit unserem neuen Werkzeug ließ sich die Arbeit jedoch gut und zügig erledigen. Schlamm und Bördelehm klebte an den Stiefeln.  Christine, die die Aktion wie immer sehr gut vorbereitet hatte, servierte heißen Kaffee, an dem man sich auch die klammen Finger wärmen konnte und Rolf teilte ein paar Lebkuchenherzen aus. Und mit der Schlaghülse, die uns diesmal zur Verfügung stand, ließen sich die Pflöcke leichter in den Boden rammen, als mit dem Vorschlaghammer.

Die Bäume wurden von der Gemeinde Hohe Börde gestellt, Werner als fachkräftiger Forstingenieur wachte darüber, daß auch alles richtig gemacht wurde. Schließlich war die Gruppe um halb zwölf fertig und alle verabschiedeten sich in die Weihnachtszeit.

 

Frohe Weihnachten

Rolf

Baumschutzinitiative pflanzt Bäume und Büsche

Werner, Bernd und Christine betreiben Baumpflege am Wellener Weg

Am 28.10.2017 pflanzten 12 Mitglieder und Freunde der Baumschutzinitiative HoheBörde am Wellener Weg in Niederndodeleben zahlreiche Büsche und Bäume. Notwendig war die Aktion, weil einige Bäume der vor etwa 6 Jahren gepflanzten Linden und Ahornbäume dem Wildverbiß, unsachgemäßen Mäharbeiten entlang des Feldweges oder aus anderen Gründen zum Opfer gefallen waren. Ein heftiger kalter Wind pfiff den Beteiligten um die Ohren, doch nach drei Stunden intensiver und eifriger Arbeit waren auf eine Entfernung von nahezu 300 m Zitterpappel, Birke, Linde, Wildpflaume, Heckenrose, Wildapfel und verschiedene andere Straucharten gepflanzt und angegossen. Wir hoffen, dass alle Pflanzen wohl gedeihen und zur Artenvielfalt in unserer sonst so kahlen Ackerkultur beitragen.

Vielen Dank an Christine für die umfangreiche und arbeitsintensive Vorbereitung diese Pflanzaktion.

 

Rolf Zimmermann

Schade: Zwei Bäume weniger in Niederndodeleben!

IMG_20160226_094718 Ein Mitglied der Bürgerinitiative Baumschutz Hohe Börde ging am 12. März morgens zufällig mit Hund und  Kamera am Sportplatz von Niederndodeleben entlang, als die beiden letzten Bäume einer Reihe gefällt wurden  – mit Genehmigung des Umweltamtes zugunsten der Erweiterung des Sportplatzes. Noch im März 2008 hatten die Vertreter des Umweltamtes bei einer Ortsbegehung mit Bürgern die schon geschehenen Fällungen beklagt und Neupflanzungen dringend empfohlen. Schade, dass dass es nun ganz anders gekommen ist!

Bürgerinitiative trauert um Harald Rohr

Portrait_Harald_AusgewähltAm 12. Januar 2016 starb Harald Rohr, der bis zur Diagnose seiner Krebserkrankung  im Juli 2015 aktives Mitglied der Bürgerinitiative Baumschutz Hohe Börde war.

In seinem Berufsleben als Pfarrer der Ev. Kirche leitete er das Eine-Welt-Zentrum in Herne. Nach dem Eintritt in den Ruhestand 2002 zog er mit seiner Frau Karin nach Niederndodeleben und arbeitete weiter – jetzt  ehrenamtlich – mit kirchlichen Mitarbeitern an den Themen Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung.

Da lag es nahe, dass er den Baumschutz unterstützte. Durch sein immenses zoologisches und ökologisches Wissen konnte er anschaulich vermitteln, was z.B. das Verschwinden alter Apfelbäume oder Eichen für die Umwelt bedeutet, und er schrieb zu gegebenen Anlässen  Texte, die auf unserer Homepage nachzulesen sind. Als Ideengeber, auch als einer, der Sitzungen mit Sachlichkeit leitete und der viel Erfahrung mit öffentlichen Verwaltungen hatte, wird er der Bürgerinitiative sehr fehlen.

 

 

 

Wünschenwert: Transparenz in der Baumpflege – Bürger sollten nachfragen

In der Vergangenheit mussten Bürger der Hohen Börde immer wieder erleben, dass eines schönen Tages ihr Lieblingsbaum ohne erkennbaren Grund gefällt oder verstümmelt war.

Deshalb forderte die Bürgerinitiative Baumschutz Hohe Börde seit ihrer Gründung, dass Pflege- und Fällungsmaßnahmen von der Verwaltung angekündigt und begründet werden, damit die Bürger die Gründe nachvollziehen können – und sie hatte einen gewissen Erfolg.

In den letzten Jahren konnte sie immer um den 1. Oktober eine Liste der geplanten Maßnahmen einsehen und sich damit vertraut machen. Oft musste man allerdings feststellen, dass das die Maßnahmen dann doch weit über das angegebene Maß hinausgingen.

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Eiche bekommt ein Plakat

Plakat Eiche Lämmertal (1) Nicht selten vergreifen sich Bürger an Straßenbäumen im öffentlichen Raum und setzen eigenhändig die Säge an, weil ihnen das Herbstlaub oder der Schatten missfällt. Ein solcher Fall beschäftigt die Bürgerinitiative Baumschutz Hohe Börde seit mehreren Jahren. Zum dritten Mal wurde nun vor einigen Tagen eine ca. 20jährige Eiche an der Ecke Lämmertal – Olvenstedter Weg in Niederndodeleben von Unbekannten brutal gekappt – eine baumzerstörende Maßnahme. Eiche bekommt ein Plakat weiterlesen

Erntefest an der Birnenallee in Rottmersleben – Taschen und Körbe bitte mitbringen!

2015-10-04-Birnenfest Plakat

Am Sonntag, dem 4. Oktober 2015 lädt die Ortschaft Rottmersleben alle Bürger der Hohen Börde zur Birnenernte ein. Die Allee an der Kreisstraße 1150, die wieder reichlich getragen hat, sollte eigentlich gefällt werden. Durch die Intervention der Rottmersleber und vor allem des Ortsbürgermeisters Weitz blieb sie unangetastet. Nun wird auch das Durchfahrtsverbot pünktlich zum Fest aufgehoben.

Die Veranstalter hoffen auf rege Teilnahme – auch der Kommunalpolitiker. Denn wer beim Fest auf den Geschmack kommt, wer das Aroma der vielen verschiedenen Birnensorten schätzen lernt, wird sich für den Erhalt dieser und anderer Allen einsetzen.

Das Programm beginnt um 10.30 mit einem Erntedankgottesdienst in der Birnenallee.
Ab ca. 11.30 Uhr Einweihung des Erntedanksteines und der Birnentafel.
Anschließend Birnenernte mit Bestimmung der Birnenarten
Essen und Trinken
Kinderprogramm mit Hüpfburg, Kinderschminken, Tombola usw.

Die Hin- und Rückfahrt von Rottmersleben zur Birnenallee sichert ein Shuttle-Service.

Veranstalter: Kirchspiel Ackendorf-Rottmersleben / Ortschaftsrat Rottmersleben,
Hans-Eike Weitz, Kastanienweg 4, 39343 Hohe Börde OT Rottmersleben,
Tel. 039206-53672, hans-eike.weitz@hohe-boerde.de

Der Tod „unserer“ Linde – Warum Baumkontrollen unerlässlich sind

IMG_0063Am 14. August 2015 am frühen Abend tobte ein kurzes Unwetter durch die Hohe Börde. Als es sich gelegt hatte, sahen Niederndodeleber Bürger mit Entsetzen, dass die mächtige Linde, die zwischen dem knapp 600 Jahre alten Mauritius-Haus und der Peter-Paul-Kirche stand, auf das Kirchdach gestürzt war. Starkwurzeln waren abgerissen und der mächtige Stamm von 4m Umfang gespalten. Menschen waren glücklicherweise nicht zu Schaden gekommen. Mehrere Tage sollte es dauern, die Gefahr zu entschärfen und den Koloss zu zersägen. Die Reparatur des Kirchdaches wird teuer werden. Der Tod „unserer“ Linde – Warum Baumkontrollen unerlässlich sind weiterlesen

Die Birnenallee: Wegwerfen verboten!

Beamte sind auch nur Menschen: im Zweifelsfall die sichere Seite wählen. Den 2015-05-04 Birnen-7Buchstaben des Gesetzes so hinbiegen, dass mir jeder denkbare Ärger erspart bleibt. Wer kennt das nicht, auch ohne im Dienst unserer Behörden zu stehen! Eine kräftige Prise dieser Haltung könnte im Spiel gewesen sein, als unser Landkreis sich die historische Birnenallee in der Ortschaft Rottmersleben unter die Lupe genommen hat. Verkehrsrechtlich eine Kreisstraße, im wirklichen Leben eine gepflasterte, ziemlich rumpelige, sehr schmale und deshalb kaum noch befahrene romantische landwirtschaftliche Nebenstraße. Eigentlich dient sie nur noch dazu, einem ziemlich einmaligen Natur- und Kulturdenkmal den Rahmen zu bieten. Wo sonst in ganz Mitteleuropa, sagen Fachleute, gibt es das ein zweites Mal: eine ganze Allee, nur von ausgewachsenen Birnbäumen vieler verschiedener Sorten gesäumt. Vor drei Generationen gepflanzt in der Absicht, sie wirtschaftlich zu nutzen und auch zu pflegen. Die DDR-Planwirtschaft hat die Birnenallee dann vom Nazistaat geerbt, genutzt und notwendigerweise auch gärtnerisch in Schuss gehalten. Das verlangen Obstbäume nun einmal zwingend. Im neuen Deutschland nach 1990 ist die Birnenallee von Rottmersleben ohne Nutzungskonzept und wegen knapper Kassen dann auch ohne regelmäßige Obstbaumpflege geblieben. Die logische Folge kennt jeder Obstbauer: im Laufe der Jahre sammelt sich in den Kronen jede Menge Totholz. Die Birnenallee: Wegwerfen verboten! weiterlesen